Der Meeting Room

Was ist genügsamer als über Dinge zu schreiben, die andere geschaffen haben? Frei nach: „Ich kenne was, was ihr gleich lest“. Ein Kind der 90er, aufgewachsen zwischen Bildern, Klängen und Geschichten, das meint, sich dazu äußern zu müssen. Nichts kann schlecht rezensiert werden, was im Original schon gut ist, nichts einen böseren Verriss erfahren, was schon immer schlimm war. Ein Platz für Besprechungen aus Kino, Musik und Buch, höchst subjektiv, mit viel Liebe für die Diamanten im medialen Schotterberg.

Der Kinosessel
Der Notenständer
Das Lesezeichen

Beiträge

Monster Magnet – Mindf***er (Review/Musik)

Die Review zu „Monster Magnet – Mindfucker“ ist Teil der Reihe „Klopper der Woche: Die Rock’n’Roll-Sommeroffensive 2018“. Der Sommer 2018 darf bisher recht viel: Spaß bringen, Mücken verjagen, Regen vergessen – und das nahezu jeden Tag. Deshalb muss man nicht gleich in die nächstbeste Baileys-Bar oder Gabalier-Schunkelbutze springen, aber für schwerfällige Musik und das ganze Zum-Nachdenken-Gedöns bleibt halt auch keine Zeit. Was nicht heißt, das Gitarren nicht dürfen. Die dürfen wohl, so richtig nämlich, Hauptsache nach vorne, ins Gesicht, weiterlesen…

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Wo die wilden Kerle nicht mehr wohnen – Highfield Festival 2018

Ein Blick zurück Die Augen müde, die Beine schwer. Die Gedanken beginnen, wehmütig um sich selbst und die vergangenen 3 Tage zu kreisen. Aber noch ist nicht Ende. Die Lichter gehen aus, die Stroboskop-Säulen im Bühnenhintergrund zeichnen schemenhafte Gestalten und Umrisse von Keyboards. Für die nächsten 120 Minuten wird man Robert del Naja und Daddy G nie wirklich erkennen können. Dass Shara Nelson zu den Soundtüftlern hinzu stößt, hört man auch erst, als sie zu ihrer Intonation von „Unfinished weiterlesen…

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Brett – WutKitsch (Review/Musik)

Die Review zu „Brett – WutKitsch“ ist Teil der Reihe „Klopper der Woche: Die Rock’n’Roll-Sommeroffensive 2018“. Der Sommer 2018 darf bisher recht viel: Spaß bringen, Mücken verjagen, Regen vergessen – und das nahezu jeden Tag. Deshalb muss man nicht gleich in die nächstbeste Baileys-Bar oder Gabalier-Schunkelbutze springen, aber für schwerfällige Musik und das ganze Zum-Nachdenken-Gedöns bleibt halt auch keine Zeit. Was nicht heißt, das Gitarren nicht dürfen. Die dürfen wohl, so richtig nämlich, Hauptsache nach vorne, ins Gesicht, der weiterlesen…

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Awolnation – Here come the runts (Review/Musik)

Die Review zu „Awolnation – Here come the runts“ ist Teil der Reihe „Klopper der Woche: Die Rock’n’Roll-Sommeroffensive 2018“. Der Sommer 2018 darf bisher recht viel: Spaß bringen, Mücken verjagen, Regen vergessen – und das nahezu jeden Tag. Deshalb muss man nicht gleich in die nächstbeste Baileys-Bar oder Gabalier-Schunkelbutze springen, aber für schwerfällige Musik und das ganze Zum-Nachdenken-Gedöns bleibt halt auch keine Zeit. Was nicht heißt, das Gitarren nicht dürfen. Die dürfen wohl, so richtig nämlich, Hauptsache nach vorne, weiterlesen…

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Turbowolf – The Free Life (Review/Musik)

Die Review zu „Turbowolf – The Free Life“ ist Teil der Reihe „Klopper der Woche: Die Rock’n’Roll-Sommeroffensive 2018“. Der Sommer 2018 darf bisher recht viel: Spaß bringen, Mücken verjagen, Regen vergessen – und das nahezu jeden Tag. Deshalb muss man nicht gleich in die nächstbeste Baileys-Bar oder Gabalier-Schunkelbutze springen, aber für schwerfällige Musik und das ganze Zum-Nachdenken-Gedöns bleibt halt auch keine Zeit. Was nicht heißt, das Gitarren nicht dürfen. Die dürfen wohl, so richtig nämlich, Hauptsache nach vorne, ins weiterlesen…

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Der Schreibtisch 16/2018: Früher war mehr Konfetti – Die große 90er-Eurodance-Sause auf der Peißnitzinsel Halle und wie man damit umgeht

Tamagochi, Love Parade, Arschgeweih. Swear-Plateau-Schuhe und Hosen mit Schlag. Golfkrieg, Ruanda, Srebrenica. ‘Ne Flasche Bier als Politik-Konzept. Soap Operas, Heiner „Die Wassermanzen wanzen wälzen“ Bremer, Andreas Türck. Die 90er Jahre haben wahrlich viel Schmerz gebracht und waren insgesamt wenig hilfreich. Schließlich gab es ja dann noch diese Musik. Mit Vierviertel-Rummelbumms-Beat, Billig-Synthesizern, schlecht eingekauften Klischee-Rappern, peinlichen Overdress-Massakern und unterbelichtet überbelichteten Musikvideo-Versuchen. Mit grellem Farbfilter, epileptischen Zoom-Ins-and-Outs und psychedelischer Green-Screen-Folter. Eurodance nennt man das heute und niemand will es so recht weiterlesen…

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Markus Digwa: „Polaroids“ & „entglitten“

Markus Digwa: „Polaroids“ & „entglitten“ Sammlung – Kurzgeschichten / Gedichte 2018 — Edition Winterwork Heutzutage muss alles Entertainment sein. Die große Gala, die breite Geste. Poetry Slam, Kabarett, Comedy. Interaktiv, affektiv, provokativ. Unter dem Dogma des Sensationellen stirbt das sanfte Drama, verweht der ruhige Dichter, der schüchterne Anekdotenschreiber. Markus Digwa wählt bewusst den Weg des Anachronistischen. Mit ausgesuchten Worten und metaphorischen Sinnbildern, mit Gedichten und Kurzgeschichten ist er ganz der Poet – und findet damit sein Publikum. Beeinflusst von weiterlesen…

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Timothy Timothy: Falling Cove 1 – Die Verlorenen der Erinnerung

Bei der nachfolgenden Geschichte handelt es sich um einen Erstentwurf, der sich im Moment bei dem Autor in Überarbeitung befindet. Die finale Fassung wird an dieser Stelle gesondert besprochen. Über den untenstehenden Link zur Website von „Falling Cove“ kann man über den Entstehungsprozess auf dem Laufenden bleiben. Timothy Timothy: Falling Cove 1 – Die Verlorenen der Erinnerung Kurzgeschichte / Kinderbuch — Fantasy 2018 Kinderbücher dürfen vieles, wenn man sie nur lässt. In jedem Fall dürfen sie mehr als Zauberlehrlinge weiterlesen…

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Warum wirklich niemand ein neues Tool-Album braucht

„tool-band-10k02“ (CC BY-ND 2.0) by mobu27 Release 2018 – Jetzt erst recht! 12 Jahre. Das ist die Entwicklungszeit von Duke Nukem Forever. Und das hat schon niemand so wirklich gebraucht. 12 Jahre war auch das Tausendjährige Reich und das hat erst recht so gar niemand gebraucht. Und dann Chinese Democracy: Das waren ganze 15 Jahre, fast so lange wie Kohl, und das hätte wahrlich nie passieren dürfen. Und nein, ein neues Tool-Album nach über einer Dekade seit dem letzten regulären Release 10.000 weiterlesen…

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Die Quadratur des Cormac McCarthy – Zur Annäherung an einen der wichtigsten Literaten unserer Zeit

Die Quadratur des Cormac McCarthy „Cormac mccarthy“ (CC BY 2.0) by Wei Tchou Er ist wohl DER Eremit unter den noch lebenden zeitgenössischen Schriftstellern. Der mittlerweile Mittachtziger aus Knoxville, Tennessee, der sich Zeit seines Lebens derart erfolgreich von der Öffentlichkeit ausgeschlossen hat, dass er lange Zeit nicht einmal für seine Zurückgezogenheit berühmt und berüchtigt gewesen wäre. Weder pflegt er Kontakt zu anderen Autoren – Leute wie Proust, die nicht über Leben und Tod schreiben, lehnt er gar als illiterarisch ab. Noch hat weiterlesen…

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