Die Couchecke

Frühstückspause, Mittagspause, oder einfach nur die Füße hoch. Bierchen auf, Glotze an, Zeitung vorgekramt. Das Leben, auch das der Anderen, erzählt die spannendsten Geschichten. Wie funktionieren wir als Menschen, was beeinflusst unser Handeln? Gesellschaftliche Beobachtungen, vermischt mit eigenen Ansichten. Wenn man erst einmal ein Thema hat, das einen interessiert, will man weiter graben, den Diskurs suchen. Hauptsache, das klappt als stiller Beobachter und man muss die federweichen Polster seiner Couch nicht verlassen.

Beiträge

Five Finger Glüh-Punsch – Die 5 besten Irish Pubs Leipzigs

Der Deutsche und die Irish Pubs, eine immerwährende Love-Story. Denn was kann sich der Teutone von Welt mehr wünschen als gutes frisch Gezapftes, deftiges Essen und gediegene Folklore!? Ja, auch der Schreiberling ist dem Charme der gälischen Export-Schlager häufiger erlegen als angemessen sein kann. Dabei geht es weniger um die Beperlung an sich, Pub-Preise sind schließlich Gift für die geschundene Brieftasche. Vielmehr ist es die entspannte Atmosphäre, die im Beisein mit lieben Menschen immer wieder aufs Neue schöne, gemütliche weiterlesen…

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Eine Pathologie des Staubs

Eine Pathologie des Staubs Staub! … Oh, Staub! …Geißel alles Irdischen. Unerbittlich überbringst du Kunde von Zerfall, Verderben und Pestilenzia. Unzählige rechtschaffene Seelen suchtest du heim in ihren Herbergen, nistest in jeder noch so wohligen Ecke, in Boudoirs und unter Baldachinen, in Bosheit und Habgier. Bist es nicht du, der sie quält und peinigt, Äonen aufopfernder Hausherren und Weibsbilder, bis hin zur Selbstkasteiung? Sie überfällt und erschüttert wie Hannibal die kathargischen Grundfesten, aschfahl und geifernd-grinsend deine fasrigen Krallen ausfährst weiterlesen…

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Der Kräutergarten – Panoptikum verlorenen Zeitgefühls

Ich habe einen Kräutergarten. Das ist kein Code für die Eigenproduktion bewusstseinsbeschönigender Blütengewächse zur temporären Realitätsverzerrung. Das ist auch kein politisches Statement wider die großkapitalitäre Übernahme durch unverschämt vielfältigen Einkaufshöllen-Totalitarismus. Nein, ein Kräutergarten, wie es denn typischerweise so einer ist: Hell- bis dunkelgrün, nadelnd, kleinblättrig, größerflächig, mit sympathisch-bunten Devotionalien mediterraner und mitteleuropäischer Couleur, wie sie dem gemeinen Nahrungsvernichtungs-Connoisseur und Teilzeitkochologen nur allzu vertraut vorkommen. Rosmarin, welcher dem eingangs erwähnten Bespaßungsgrünzeug zumindest hinsichtlich Duftaroma gefährlich nahe kommt. Oregano und Basilikum weiterlesen…

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