London Diary 3 – The Good, the Bad, the Ugly

Kleine Planänderung: Damit die paar Texte des London-Reiseberichts nicht zu weit auseinander liegen, ersetzen sie jetzt jede zweite Woche die Kolumne. Was auch ein wenig damit zu tun haben könnte, dass die Kolumne ja doch meist aufwändiger ist und dafür momentan eher wenig Zeit bleibt. Es ist schließlich Sommer! London zelebriert liebend gerne das Extrem, die Maßlosigkeit, den Überschwang. Im Kern wie jede andere Weltstadt auch, aber in kaum einer anderen Metropole der westlichen Hemisphäre wird vergleichbar übergeschnappt gewerkelt, weiterlesen…

London Diary 2 – Elementary, my dear Watson

In unserer Traumapartments-Antithese stehen ein Bett, ein kleines Sofa, ein Tisch und ein Badezimmer-Kämmerchen mit Motte. Dazu eine Behelfsküche mit zwei Nudelsieben, aber ohne Bratpfanne, Spüllappen oder Geschirrtuch. Dazu ein Fenster, das nicht schließt, nur soll das lieber keiner wissen. Und nicht einmal einen Föhn gibt es. Ehrlich, jede noch so Zivilisations-ferne Familien-Herbergs-Klitsche auf Island hatte so ein Mobilgebläse im Grundinventar. Aber hier in der Weltstadt London bezahlt man jeden Quadratmeter Komfort offensichtlich noch per Blutzoll ab. Ich will weiterlesen…

Der Schreibtisch 16/2018: Früher war mehr Konfetti – Die große 90er-Eurodance-Sause auf der Peißnitzinsel Halle und wie man damit umgeht

Tamagochi, Love Parade, Arschgeweih. Swear-Plateau-Schuhe und Hosen mit Schlag. Golfkrieg, Ruanda, Srebrenica. ‘Ne Flasche Bier als Politik-Konzept. Soap Operas, Heiner „Die Wassermanzen wanzen wälzen“ Bremer, Andreas Türck. Die 90er Jahre haben wahrlich viel Schmerz gebracht und waren insgesamt wenig hilfreich. Schließlich gab es ja dann noch diese Musik. Mit Vierviertel-Rummelbumms-Beat, Billig-Synthesizern, schlecht eingekauften Klischee-Rappern, peinlichen Overdress-Massakern und unterbelichtet überbelichteten Musikvideo-Versuchen. Mit grellem Farbfilter, epileptischen Zoom-Ins-and-Outs und psychedelischer Green-Screen-Folter. Eurodance nennt man das heute und niemand will es so recht weiterlesen…

Final Fantasy XV Tagebuch 05: Gods of War

Final Fantasy XV Tagebuch 05: Gods of War Ein ganz fischiger Vogel ist dieser Ardyn, dem wir im Schneckentempo Richtung Meet’n’Greet mit der Gottheit Titan hinterher gurken. Dass er allein durch seine Weisung Niflheimer Grenztore öffnet und uns am Fuß der Cauthess-Platte unserem Schicksal überlässt, weckt nicht wirklich Grundvertrauen. Und dieser Titan, dem wir uns in die heißen Untiefen der Karterlandschaft nähern, macht dem Begriff „gewaltig“ nicht nur durch seine immense Statur alle Ehre. Eine gewaltige Last trägt er weiterlesen…

London Diary 1 – What could possibly go wrong

Reisebericht, der Zweite! Diesmal also London. Ein für 8 Tage geplanter und auf 9 Tage ungewollt ausgedehnter Städtetrip, der natürlich unterm Strich großartig geworden ist, aber dazu von „Rahmenbedingungen“ flankiert wurde, die mit ‚Jenseits von gut und böse‘ noch floweresk umschmeichelt werden. Es gibt also schon im Prolog einiges zu berichten, womit die gute alte Tradition des Island-Berichts (hoffentlich) würdig fortgesetzt wird. Und ja, es tut mir jetzt schon leid, dass die insgesamt sieben Texte nur alle zwei Wochenenden weiterlesen…

Markus Digwa: „Polaroids“ & „entglitten“

Markus Digwa: „Polaroids“ & „entglitten“ Sammlung – Kurzgeschichten / Gedichte 2018 — Edition Winterwork Heutzutage muss alles Entertainment sein. Die große Gala, die breite Geste. Poetry Slam, Kabarett, Comedy. Interaktiv, affektiv, provokativ. Unter dem Dogma des Sensationellen stirbt das sanfte Drama, verweht der ruhige Dichter, der schüchterne Anekdotenschreiber. Markus Digwa wählt bewusst den Weg des Anachronistischen. Mit ausgesuchten Worten und metaphorischen Sinnbildern, mit Gedichten und Kurzgeschichten ist er ganz der Poet – und findet damit sein Publikum. Beeinflusst von weiterlesen…

Final Fantasy XV Tagebuch 04: Chocobi, Chocobo, Choco-BEHEMOTH!!!

Final Fantasy XV Tagebuch 04 – Chocobi, Chocobo, Choco-BEHEMOTH! Moment! Ganz langsam! Scheinbar jede Gaming-Postille des Erdenrund will mir erzählen, mit meinem royalen Luxuskreuzer könne ich nicht von der Straße runter. Und was mache ich dann hier? Per 60-Zoll-Bereifung und Hektoliter Hubraum durch die Gegend pflügen, oder etwa nicht!? …Eine Konsultation des weltbesten Suchmaschinen-Big-Brother schafft Abhilfe: Ein Patch Anfang des Jahres, seitdem ist dem hoch geschraubten Typ-D-Regalia kein Gelände mehr zu geländig. Außer Bäume! Bäume gehen halt gar nicht. weiterlesen…

Timothy Timothy: Falling Cove 1 – Die Verlorenen der Erinnerung

Bei der nachfolgenden Geschichte handelt es sich um einen Erstentwurf, der sich im Moment bei dem Autor in Überarbeitung befindet. Die finale Fassung wird an dieser Stelle gesondert besprochen. Über den untenstehenden Link zur Website von „Falling Cove“ kann man über den Entstehungsprozess auf dem Laufenden bleiben. Timothy Timothy: Falling Cove 1 – Die Verlorenen der Erinnerung Kurzgeschichte / Kinderbuch — Fantasy 2018 Kinderbücher dürfen vieles, wenn man sie nur lässt. In jedem Fall dürfen sie mehr als Zauberlehrlinge weiterlesen…

Der Schreibtisch 15/2018: Schöne neue Welt – Das Ende dieses Blogs?

Man kann es aber auch anstellen wie man will: Seine Worte mit Bedacht wählen und gelegentlich Zynismus vorschieben, um nicht beleidigend zu werden. Recherchieren und überprüfen, um keine Falschmeldungen ins Internetz zu posaunen. Und ausschließlich lizenzfreie Bilder verwenden, die mit Titel, Autor und CC-Lizenz per Hyperlink attributiert werden, um sich auch ja vor möglichen rechtlichen Stolpersteinen wasserdicht abzuriegeln. Aber von irgendwo her kommen sie immer angekrochen. Leute, die über jedes noch so kleine Schlupfloch versuchen, Profit einzustreichen. Keine integren weiterlesen…

Final Fantasy XV Tagebuch 03 – Spiel und Spaß mit großen Waffen

Final Fantasy XV Tagebuch 03 – Spiel und Spaß mit großen Waffen Der Papa tot, die Angetraute offenkundig auch, die Heimat in Trümmern: Das kann einen heranwachsenden Thronnachfolger schnell aus der Bahn werfen. Und dieser Noctis, der ist sauer. Stinksauer! Frisst seine Wut in sich hinein und giftet jeden an, der ihm zu nahe kommt. Schön, gut so, noch vor ein paar Jahren hätte Square Enix hier die große Theatralik-Keule geschwungen. Aber an dieser Stelle merkt man, dass Final weiterlesen…