Der Hobbykeller

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Von Zwängen befreit sind Blatt und Feder. Manche Dinge verweigern sich jeder Einordnung, lassen sich in keine kategorisierte Form pressen – und müssen das auch nicht. Denkwürdige Ereignisse, individuelle Erfahrungen, wieder Kind sein und den Tag verzocken. Das Eigene nach außen kehren. Der Hobbykeller als Spielwiese für alles, was gerade in den Sinn kommt. Wo sich der Autor von seinem dritten Ich lösen und den umher flirrenden Gedanken Zeit und Raum geben kann, sich auch mal unbeobachtet fühlen darf.

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Beiträge

Final Fantasy XV Tagebuch 05: Gods of War

Final Fantasy XV Tagebuch 05: Gods of War Ein ganz fischiger Vogel ist dieser Ardyn, dem wir im Schneckentempo Richtung Meet’n’Greet mit der Gottheit Titan hinterher gurken. Dass er allein durch seine Weisung Niflheimer Grenztore öffnet und uns am Fuß der Cauthess-Platte unserem Schicksal überlässt, weckt nicht wirklich Grundvertrauen. Und dieser Titan, dem wir uns in die heißen Untiefen der Karterlandschaft nähern, macht dem Begriff „gewaltig“ nicht nur durch seine immense Statur alle Ehre. Eine gewaltige Last trägt er weiterlesen…

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Final Fantasy XV Tagebuch 04: Chocobi, Chocobo, Choco-BEHEMOTH!!!

Final Fantasy XV Tagebuch 04 – Chocobi, Chocobo, Choco-BEHEMOTH! Moment! Ganz langsam! Scheinbar jede Gaming-Postille des Erdenrund will mir erzählen, mit meinem royalen Luxuskreuzer könne ich nicht von der Straße runter. Und was mache ich dann hier? Per 60-Zoll-Bereifung und Hektoliter Hubraum durch die Gegend pflügen, oder etwa nicht!? …Eine Konsultation des weltbesten Suchmaschinen-Big-Brother schafft Abhilfe: Ein Patch Anfang des Jahres, seitdem ist dem hoch geschraubten Typ-D-Regalia kein Gelände mehr zu geländig. Außer Bäume! Bäume gehen halt gar nicht. weiterlesen…

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Final Fantasy XV Tagebuch 03 – Spiel und Spaß mit großen Waffen

Final Fantasy XV Tagebuch 03 – Spiel und Spaß mit großen Waffen Der Papa tot, die Angetraute offenkundig auch, die Heimat in Trümmern: Das kann einen heranwachsenden Thronnachfolger schnell aus der Bahn werfen. Und dieser Noctis, der ist sauer. Stinksauer! Frisst seine Wut in sich hinein und giftet jeden an, der ihm zu nahe kommt. Schön, gut so, noch vor ein paar Jahren hätte Square Enix hier die große Theatralik-Keule geschwungen. Aber an dieser Stelle merkt man, dass Final weiterlesen…

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Wann kommt der Zug nach Nirgendwo? – Eine nächtliche Odyssee

Home Sweet Home Ein Tag im Mai. Einer der ersten milderen Tage des Jahres, was für den nicht enden wollenden Kälteklammergriff 2017 immer noch tendenziell arschkalt meint. Doch wir haben Legendäres vor: Wir, das ist neben meiner Wenigkeit der C., ein dem feucht-fröhlichen Absturz wenig abgeneigtes Apokalyptus-Bonbon, das einen besonderen Ort auserkoren hat, seinen nahenden Jahresringetag bei Musik und zünftigem Gelage amtlich unter den Tisch zu verkosten. Weiter der D., der sich der wilden Fahrt in naiv genügsamer Freimütigkeit weiterlesen…

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Final Fantasy XV Tagebuch 02 – Boyband on tour

Final Fantasy XV Tagebuch 02 – Boyband on tour Flammen. Explosionen. Ein Thronsaal in Schutt und Asche. Und vier junge Typen in schwarzen Lederklamotten, die von Deckung zu Deckung hetzen und scheinbar bald ihrem Schöpfer gegenüber treten. Schnitt: Der junge Prinz Noctis wird von seinem alternden Vater König Regis aus Insomnia, der Hauptstadt des lucianischen Königreiches, nach Altissia gesandt, um dort seine Kindheitsfreundin Lunafreya zu ehelichen. Die royale Linie von Lucis ist in der Lage, sein Volk mit einem weiterlesen…

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Final Fantasy XV Tagebuch 01 – Eine Retrospektive aus zwei Dekaden Fanboyism

Final Fantasy XV Tagebuch 01 – Eine Retrospektive aus zwei Dekaden Fanboyism Jetzt ist es also doch passiert, die Schatulle der Pandora (frei nach Layton) ist offen und ward nie mehr verriegelt. Der Witcher-Text hätte nie veröffentlicht werden dürfen. Den ganzen Rattenschwanz hätte man sich sparen können: Seite umbauen, Picto designen, Bilder aktualisieren, implementieren. Und alles nur für nerdigen Kleine-Jungs-Kram. Ja, Videospiele. Ja, ich bin über 30. Aber bei Gott, es macht halt einfach Spaß. Und wenn man nicht weiterlesen…

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Der Witcher und wie er in die Welt (dieses Blogs) kam

Nur noch 5 Minuten, Mutti! Ich muss noch eben nach Undvik auf Eisriesen-Jagd, der Jarl zählt auf mich. Und Dandelion finden, wer soll denn sonst meine Biografie schreiben? Und dann noch kurz in die Passiflora, ausspannen bei ein paar willigen Dirnen… Nein, Mutti, nicht in echt, ist nur XBOX. Hier, siehst du? Witcher heißt das. Ich spiele gerade Karten gegen diesen schmierigen Nilfgaarder Garnisons-Hauptmann. Was? Nein, der gewinnt nicht. Ja, der hat mehr Punkte. Aber wenn ich Yennefer lege, weiterlesen…

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Godspeed und Farewell, Dolores!

Eva Rinaldi, The Cranberries (6856966990), CC BY-SA 2.0 Godspeed und Farewell, Dolores! …und wenn sie nur „Zombie“ kennen, dann lasst sie eben nur „Zombie“ kennen, das ist immer noch mehr als ‚nie von gehört‘. Und wenn diese gut fünf Minuten – ja, vor 20 Jahren durfte man so etwas mit Singles noch machen – des weltweit wohl bekanntesten Cranberries-Songs eines bewirkt haben, dann dass sich die Iren auch bei den Genre-fernen tief im Gedächtnis festgesetzt haben, dass sie irgendwie doch jeder weiterlesen…

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Ein Dankeschön (Adventskalender in a nutshell)

Hach ja, Weihnachten… Kann man mögen, muss man natürlich nicht. Sollte man vielleicht auch nicht, angesichts Weihnachtsmarkt-Wahnsinn, Weihnachtsmusik-Folter und unzähligen Teilzeit-Soziopathen in Kaufrausch und Letzte-Besorgungen-Stress. Mögen kann man das alles eigentlich nur kurz vor knapp, wenn die Türen zuklappen, die Lichter ausgehen und die Läden dicht sind wie die Menschen in ihren heimelig dekorierten Vier-Wände-Schachteln. Oder halt wenn es vorbei ist. Denn für die Leute, die nach den Feiertagen glücklicherweise nicht auf Arbeit wackeln müssen, sind doch die Tage weiterlesen…

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Meiner Oma – Ein Nachruf

Um ehrlich zu sein liegt es mir nicht, Persönliches auf Papier zu bringen, Gedanken und Gefühle zu beschreiben. Doch geht es hier um einen Menschen, der mich viele Jahre begleitet und mit geprägt hat, wer ich heute bin. Und natürlich sammelt man da Erinnerungen, schöne wie auch weniger gute, die sich unverrückbar in das eigene Gedächtnis einschreiben. Der Garten in Radis wird wohl immer das Unbeschwerteste bleiben, das ich mit meinen Großeltern, meiner Oma, in Verbindung bringe. Es sind weiterlesen…

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